fabulieren
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Freitag, 16. Oktober 2015

Julia Stemberger & Birds of Vienna / Roland Neuwirth & Extremschrammeln

Samstag, 17. Oktober 2015

Stefano Bollani Trio

Sonntag, 18. Oktober 2015

Rabih Abou-Khalil Quintet


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fabulieren

Es war nicht ganz einfach, das passende Motto für grenzenlos 2015 zu finden. Denn die Mischung, die sich dieses Mal zusammengefunden hat, ist selbst schier grenzenlos:


Ein österreichische Liedermacherlegende, die das Wienerlied in ungeahnte Schrammml-Extreme erweitert und - im Gegensatz dazu - ein anderes Ensemble aus der Stadt an der Donau, das sich mit Franz Schubert einem Vertreter ihrer „Hochkultur“ widmet und diesen auf originelle Weise gegen den Strick bürstet.


Auf dieses gemischten Doppel folgt ein italienischer Flaneur zwischen lässigem Entertainment und komplexer Klassik-Jazz-Melange, der verspricht, zusammen mit zwei dänischen Kollegen „Joy in spite of everything“ zu verbreiten.


Und zuguterletzt lassen wir uns nieder am Lagerfeuer eines musikalischen Geschichtenerzählers aus dem Libanon, dessen farbigstes Organ das Oud ist, und der uns zusammen mit einem portugiesischen Fadosänger und weiteren Musikern aus Sardinien und den USA Geschichten über alle Grenzen hinweg erzählen wird.


Ja, was haben all diese Individualisten und Individualistinnen, Gesamtkünstler und Gesamtkünstlerinnen denn wohl gemeinsam, wenn es nicht das ist:
Die grenzenlose Lust am Fabulieren, am Erzählen ihrer Geschichten mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln - sei es die Sprache, sei es die Musik, seien es ihre Instrumente, ihre persönlichen Erfahrungen, Erinnerungen, Beobachtungen oder ihre kulturellen Traditionen - auf dass ein jeweils ganz einzigartiges Gewebe aus Worten und Klängen gewirkt werde.


Fabulieren, grenzenlos fabulieren, das ist es, was Künstler mit ihren Mitteln sowieso immer tun. Doch dort, wo mit den tradierten Formen experimentiert wird, liegt die Entgrenzung der Welten von Sprache und Musik vielleicht noch näher beisammen.
Und da setzen unsere Gäste in diesem Jahr an:


Die „Birds of Vienna“ rund um den Komponisten und Gitrarristen Helmut Jasbar und die Schauspielerin Julia Stemberger sowie Roland Neuwirth und seine „Extremschrammeln“, gestalten den ersten Abend von „grenzenlos fabulieren“ in einem furiosen Doppel. Ihre künsterlische Heimat ist Österreich. So klein das Land, so reich an Geschichte, Kultur und Lebensart ist es. Während die „Birds auf Vienna“ eine unkonventionelle Annäherung an den österreichischen Musik-Heroen Franz Schubert wagen, macht sich Roland Neuwirth anlässlich des 40-jährigen Jubiläums seiner Extremschrammln einmal mehr auf seinen stets hintersinnig-amüsanten Weg zur Erneuerung und Aktualisierung des Wienerlieds.


Der zweite Abend folgt mit dem umjubelten italienischen Jazz-Musiker, Entertainer (und inzwischen sogar Fernsehkoch!) Stefano Bollani und seinen Musikerkollegen Jesper Bodilsen und Morten Lund aus Dänemark. Zwischen Nord und Süd machen sich die drei auf die Suche nach „Joy in spite of everything“. Lassen wir uns überraschen, was genau die drei damit meinen.


Rabih Abou-Khalil, bewährter musikalischer Brückenbauer zwischen Orient und Okzident, schließt mit seinem Ensemble diesen Reigen. Zusammen mit dem fulminanten Fadosänger Ricardo Ribeiro nimmt er uns mit auf eine Reise durch den Klang- und Farbenreichtum des Mittelmeers, aber auch den des Jazz und der Weltmusik.


Mit diesen drei Abenden wird grenzenlos 2015 ein Fest der Kulturen, ein Fest der Musik und ein Fest der Geschichten - bestimmt nachdenklich, mit Sicherheit humorvoll, hoffentlich erhellend. Freuen Sie sich mit uns auf drei fabulierfreudige Abende und lassen Sie sich inspirieren zu eigenem lustvollen weiterfabulieren.

Wir freuen uns darauf und wir freuen uns auf Sie!


Ihr

Thomas Köthe

Im Namen des Kulturvereins Murnau e.V.


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von Rolf Beuting

Liebe Besucherin, lieber Besucher,


haben Sie nicht auch manchmal den Eindruck, dass trotz aller Globalisierung, trotz allen Freihandels und trotz gemeinsamer Währung die Gegensätze in der Welt nicht kleiner, sondern eher größer werden? Alte Grenzen sind zwar inzwischen verschwunden, dafür sind aber neue Grenzen in unserer globalisierten Welt entstanden. Es ist nicht mehr der klassische Grenzbaum, der uns trennt, sondern häufig der schlichte Unterschied von Arm und Reich. Diese Grenze verläuft quer durch alle Länder und durch alle Gesellschaften. Doch es gibt eine frohe Botschaft: Es gibt viele Grenzpassierscheine! Einer davon ist die Musik und die Literatur. Grenzübertritte ermöglichen den Eintritt in eine neue Welt, die im Respekt vor dem Anderen erfolgen sollte. Respekt ist aber zuallererst eine Haltung, die durch zuhören entstehen kann.


Zuhören zu ermöglichen ist seit seiner Gründung im Jahr 2000 eine Aufgabe des weltmusikfestivals murnau. Es ist eines der wenigen thematischen Festivals in Deutschland. In diesem Jahr entschied sich der Kulturverein Murnau e.V. das Festival dem zwischenmenschlichen Austausch des Erzählens zu widmen. Unter dem Motto “fabulieren“ hat er Künstler aus den unterschiedlichsten Traditionen eingeladen, die in ihrem Gestalten Musik und Wort ganz individuell verbinden. Sei es in ihrer Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte und Lebenskultur oder sei es im freimütigen phantasievollen Schwadronieren, das gesprochene Wort ist dabei für diese Musiker neben der Musik ein wichtiges Ausdrucksmittel.


Das Festival “ grenzenlos“ wird so in diesem Jahr die völker- und grenzenübergreifende Wirkung von Musik und des Wortes in den Mittelpunkt stellen, uns mit Besonderem verwöhnen und zugleich ein gemeinsames Band knüpfen.


Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern eine gute Unterhaltung mit den internationalen Künstlern bei ihrem grenzenlosen Fabulieren.


Rolf Beuting

Erster Bürgermeister
Markt Murnau a. Staffelsee

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16. Oktober 2015   17. Oktober   18. Oktober

Furioser Doppelpack aus Österreich

Hochkarätiger Auftakt mit Schauspielerin Julia Stemberger und dem Wiener Original Roland Neuwirth

Der Eröffnungsabend des diesjährigen Weltmusikfestivals Grenzenlos kam gleich als Doppelpack daher – so sehr liebt der Kulturverein sein Publikum.


Diesmal wurde es unter dem Motto „fabulieren“ nach Wien geführt. Es war das 16. Mal, dass Musiker aus aller Welt zu Gast im Murnauer Kultur- und Tagungszentrum waren. Eröffnet wurde der Abend von Bürgermeister Rolf Beuting (ÖDP/Bürgerforum), der die Gelegenheit zu einem Appell für Respekt und Menschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen nutzte.


„Helfen Sie mit, dass die Grenzen in Europa nicht wieder entstehen“, sagte er in seinem Grußwort. Den künstlerischen Leiter des Festivals, Thomas Köthe, freute das, denn „wir waren immer zeitpolitisch orientiert“.


Den ersten Teil des Abends bestritten Julia Stemberger und die Birds of Vienna. Und was kommt dabei heraus, wenn eine bekannte österreichische Schauspielerin und ein Trio, das mit seinem Temperament prädestiniert wäre, Tango zu spielen, sich Schubert zuwenden? Zweifellos etwas ganz Besonderes.


In verschiedenen biografischen und literarischen Texten, die Stemberger auf wunderbar lebendige Weise vortrug, ging es um Schubert und seine Zeit, um den Verlust des Erhabenen und den Reiz des Unvollkommenen.


Es war ein Spiel mit Motiven aus Schuberts Biografie und Werk. Gar nicht behutsam und völlig unsentimental näherten sich die Musiker dem Thema. Das Pompöse mit dem Subtilen vertauschend, mit Raffinesse und ohne die Süßlichkeit, die man manchmal mit Wiener Musik verbindet, musizierten und zwitscherten die Birds of Vienna mit Gitarre, Cello und Akkordeon. Bisweilen vertauschten sie auch das Akkordeon mit dem Flügel.


Wer die Musik Schuberts erwartete hatte, den dürfte dieser Abend etwas enttäuscht haben. Für alle anderen war es ein Vergnügen dem Einfallsreichtum des Trios um den Gitarristen und Komponisten Helmut Jasbar zu lauschen.


Extremer noch wurde es im zweiten Teil, als der Musiker Roland Neuwirth die Bühne betrat, um den original Wiener Schrammelsound zu präsentieren. Launische Geschichten zwischen Lebenslust und einem geradezu respektlosen Umgang mit dem Tod gab das Wiener Original zum Besten. Zartschmelzende Geigen, ein elegantes „Schrammelakkordeon“ und eine Überstimme mit ganz besonderem Timbre unterstützten ihn.


Kurz: Wien zwischen Blues und Walzer. Aus seinen inzwischen über 400 Liedern bot Neuwirth einige, die ihm am liebsten waren. So wie er, mit Schmäh und Grandezza, bringt kaum einer Zeitkritik und Weinseligkeit unter einen großen Hut.


Heribert Riesenhuber


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16. Oktober   17. Oktober 2015   18. Oktober

Ein Zauberkünstler am Piano

Mitreißend und hypnotisch: Stefano Bollani begeistert mit atemberaubender Technik – Witzeleien mit dem Schlagzeuger

„Joy in spite of everything“, was etwa so viel bedeutet wie „Freude trotz allem“, nennt das Stefano-Bollani-Trio sein Programm, mit dem es am zweiten Abend des Murnauer Grenzenlos-Festivals auf der Bühne des Kultur- und Tagungszentrums stand. Das passt in unsere Zeit und das passte zu dem, was auf der Bühne passierte.


Normalerweise ist es keine gute Voraussetzung für einen Pianisten, wenn er nicht stillsitzen kann. Der in Mailand geborene Jazzpianist Stefano Bollani allerdings machte daraus eine ganz persönliche Tugend. Immer war er in Bewegung, stand oder kniete vor seinem Instrument. Natürlich saß er auch daran, klopfte nicht nur darauf, sondern er spielte es auch. Manchmal so, wie ein Rockmusiker seine E-Gitarre spielt. Mit umwerfender Brillanz und atemberaubender Technik.


Auf der anderen Seite der Bühne saß der Däne Morten Lund an seinem Schlagzeug, das abging wie eine Lokomotive unter Dampf. Zwar blieb er auf seinem Hocker sitzen, bewegte sich dabei jedoch manchmal so, als würde er tanzen. Dagegen bildete der Bassist Jesper Bodilsen, der ebenfalls aus Dänemark einen ruhenden Mittelpunkt. Musikalisch gab sich Stefano Bollani mitunter als Zauberkünstler.


Aus einem scheinbar lapidar hingeworfenen Motiv, wie nebenbei beim Auftreten gespielt, entwickelte sich unter seinen Fingern ein vielfältiges und weit ausladendes Stück Musik. Manchmal ließ er plötzlich ein klassisches Motiv – einen brasilianischen Tango oder den Türkischen Marsch – aufblitzen, verwandelte es, ließ es verschwinden, um es völlig unerwartet an anderer Stelle wieder auftauchen zu lassen. Auch verlängerte er eine Phrase in die Stille hinein, indem er über die Tastatur hinaus spielte, oder er trieb mit dem Schlagzeuger ein witziges Spiel um den letzten Ton eines Stücks.


Doch trotz aller Ausgelassenheit und Komik entwickelte das Trio eine Musik, die ebenso mitreißend wie hypnotisch war. Dass die Zugaben am Ende des Abends doch nicht anderthalb Stunden dauerten, wie Bollani angekündigt hatte, mag mancher bedauert haben. Aber nach so viel Energie auf der Bühne konnte man trotzdem leichtfüßig und gut gelaunt den Heimweg antreten.


Heribert Riesenhuber


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16. Oktober   17. Oktober   18. Oktober 2015

Mehr als Liebe, Meer und Sehnsucht

Rabih Abou-Khalil und sein Quintett entführen Zuhörer in die Welt arabischer Musik

Dass die Oud, die arabische Laute, in Murnau inzwischen weithin bekannt ist, ist nicht zuletzt den Konzerten des Murnauer Kulturvereins zu verdanken. Immer wieder brachten Thomas Köthe und seine Mitstreiter hervorragende Vertreter der arabischen Musik nach Murnau. So auch nun wieder, am dritten Abend des Weltmusikfestivals Grenzenlos, zu dem der libanesische Musiker Rabih Abou-Khalil mit seinem Quintett zu Gast war.


Wie ein Sturm fegten die Musiker gleich mit ihrem ersten Stück durch den Saal. Vom Motto des Festivals ließ sich Abou-Khalil inspirieren und fabulierte in einem fast perfekten Deutsch herrlich verdrehte Biografien seiner Musiker, die aus den USA, Italien und Portugal stammen.


Das Projekt, das sie gemeinsam vorstellten, entstand, wie der Musiker erzählte, aus dem Einfall eines Theaterdirektors in Porto, der nach einer Möglichkeit gesucht hatte, sein Theater zu ruinieren. So hatte er Abou- Khalil gebeten, eine Reihe von portugiesischen Texten zu vertonen.


Das hatte der gerne gemacht und in Lissabon den Sänger Ricardo Ribeiro dafür gewonnen. Und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. Denn der portugiesische Fado, den Ribeiro sonst singt, und die arabische Musik sind einander gar nicht so fern, wie man vielleicht denkt. Dass die Texte der Lieder nicht nur von Liebe, Meer und Sehnsucht handelten, machte den Musikern sichtlich Freude.


An diesem grandiosen Abend wurde dem Publikum von virtuosen Soli des Sopransaxophons (Gavino Muriga), einem Wettstreit zwischen zwei Sängern bis zum donnernden Schlagzeug von Jarrod Cagwin und dem extatischen Akkordeon von Luciano Biondini alles geboten, was den Musikern um Rabih Abou-Khalil möglich war. Das Publikum bedankte sich mit einem langanhaltenden, begeisterten Applaus.


Heribert Riesenhuber


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Julia Stemberger & Birds of Vienna

Julia Stemberger & Birds of Vienna Julia Stemberger & Birds of Vienna

Fotos: Heribert Riesenhuber

Roland Neuwirth & Extremschrammeln

Roland Neuwirth & Extremschrammeln Roland Neuwirth & Extremschrammeln

Fotos: Heribert Riesenhuber


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Stefano Bollani Trio

Stefano Bollani Trio Stefano Bollani Trio Stefano Bollani Trio

Fotos: Heribert Riesenhuber


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Rabih Abou-Khalil Quintet

Rabih Abou-Khalil Quintet

Foto: Heribert Riesenhuber


Sinti und Roma

Donnerstag, 25. Mai 2000

Jabulani & Ensemble Neighbours
Thomas Köthe

Freitag, 26. Mai 2000

Kálmán Bálogh & and The Gypsy Cimbalon Band - Ungarn
Loyko - Russland

Samstag, 27. Mai 2000

Joe Bawelino - Gypsy Strings - Deutschland
Titi Winterstein & Ensemble - Deutschland

Sonntag, 28. Mai 2000

Paco Pena - Flamenco Nacht - Spanien

Frei

Freitag, 14. Oktober 2011

Trio Joubran - Palestine / Israel

Samstag, 15. Oktober 2011

Guinga - Brasil

Sonntag, 16. Oktober 2011

Sargio & Odair Assad Family - Lebanon / Brasil

vive la france

Freitag, 12. Oktober 2012

Guy Touvron - Margarita Höhenrieder

Samstag, 13. Oktober 2012

Ballaké Sissoko - Vincent Ségal

Sonntag, 14. Oktober 2012

Michel Godard Ensemble - "Le Concert des Parfums"

songs of freedom

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Barbara Mayr - "songs"

Freitag, 11. Oktober 2013

Alvaro Pierri

Samstag, 12. Oktober 2013

Carla Bley Trio

Sonntag, 13. Oktober 2013

Nguyên Lê - Songs of Freedom

neue welt

Freitag, 17. Oktober 2014

Omar Sosa, Paolo Fresu & Trilok Gurtu

Samstag, 18. Oktober 2014

Guinga & Stefania Tallini

Sonntag, 19. Oktober 2014

John Scofield Trio

fabulieren

Freitag, 16. Oktober 2015

Julia Stemberger & Birds of Vienna / Roland Neuwirth & Extremschrammeln

Samstag, 17. Oktober 2015

Stefano Bollani Trio

Sonntag, 18. Oktober 2015

Rabih Abou-Khalil Quintet

heimwärts!?

Freitag, 21. Oktober 2016

Dieter Ilg „Mein Beethoven“

Samstag, 22. Oktober 2016

John Scofield „Country for Old Men“

Sonntag, 23. Oktober 2016

John Potter „Amores Passados“

voices

Freitag, 13. Oktober 2017

Maria João & Egberto Gismonti

Samstag, 14. Oktober 2017

Maria Pia De Vito - core/coraçao

Sonntag, 15. Oktober 2017

Norma Winstone Trio & Ralph Towner

in real time

Freitag, 19. Oktober 2018

... dedicated to Placidus

Samstag, 20. Oktober 2018

in real time

Sonntag, 21. Oktober 2018

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